Security Engineering

Security-Architektur, Firewall, VPN, Hardening & Monitoring

Infrastruktur. Sicher gedacht.

Sicherheit entsteht aus kontrollierten Kommunikationswegen, reduzierter Angriffsfläche, sicheren Administrationszugängen und einem Betrieb, der Abweichungen sichtbar macht.

OpenBSD pfIKEv2WireGuardHardeningWazuhSplunkNessusNexpose
Architektur & Security

Security by Design statt nachträglicher Schutzschicht.

NSAS betrachtet Security als Bestandteil der Gesamtarchitektur. Netzwerkgrenzen, Firewalls, VPN, Identitäten, Systemhärtung, TLS, Logging und Monitoring werden zusammen gedacht. Dadurch lässt sich besser nachvollziehen, welche Systeme miteinander kommunizieren dürfen, wie Administratoren zugreifen und wo sicherheitsrelevante Ereignisse sichtbar werden müssen.

Technisch liegt ein Schwerpunkt auf OpenBSD/pf, IKEv2, WireGuard, Linux-Hardening sowie Monitoring- und SIEM-Umgebungen mit Wazuh und Splunk. Entscheidend ist nicht die Zahl eingesetzter Produkte, sondern ein konsistentes Sicherheitsmodell, das dokumentiert, wartbar und im laufenden Betrieb überprüfbar bleibt.

Firewall & Policy Engineering

Firewall-Regelwerke werden aus tatsächlichen Kommunikationsbeziehungen abgeleitet. Ziel sind klare Zonen, möglichst kleine Freigaben und Regeln, deren Zweck auch später noch nachvollziehbar ist.

  • OpenBSD pf und Stateful Firewalling
  • Default-deny-orientierte Regelmodelle
  • Netz- und Dienstsegmentierung
  • NAT und kontrollierte Übergänge
  • Regelwerksbereinigung und Dokumentation

VPN & sichere Administrationswege

Standortkopplung und Remote Administration werden gemeinsam mit Routing, Identitäten und Netzgrenzen geplant. Administrative Zugänge erhalten einen höheren Schutzbedarf als normale Nutzerverbindungen.

  • IKEv2 / iked
  • WireGuard
  • Standort- und Admin-VPN
  • Begrenzte administrative Erreichbarkeit
  • Saubere Trennung von Nutz- und Managementpfaden

System Hardening & Angriffsfläche

Nicht benötigte Dienste, offene Ports und unnötige Abhängigkeiten erhöhen die Angriffsfläche. Systeme werden deshalb rollenbezogen aufgebaut und im Lifecycle weiter gepflegt.

  • Service- und Port-Minimierung
  • Sichere SSH- und Administrationskonfiguration
  • Benutzer- und Rechtekonzepte
  • Patch- und Update-Management
  • TLS- und Zertifikatsbetrieb

Schwachstellenmanagement

Automatisierte Prüfungen mit Nessus oder Rapid7 Nexpose können bekannte Schwachstellen und Fehlkonfigurationen sichtbar machen. Findings werden priorisiert und in konkrete technische Maßnahmen übersetzt.

  • Nessus und Rapid7 Nexpose
  • Wiederkehrende Schwachstellenanalysen
  • Technische Bewertung relevanter Findings
  • Priorisierung statt reiner Fundlisten
  • Nachverfolgung und Re-Test

Monitoring, Logging & SIEM

Security Monitoring soll nicht möglichst viele Meldungen erzeugen, sondern relevante Abweichungen und Ereignisse sichtbar machen. Dafür werden Logs, Host-Zustände und Infrastrukturinformationen zusammengeführt.

  • Wazuh
  • Splunk
  • Zentrale Logsammlung
  • Security Events und Korrelation
  • Nachvollziehbare Alarmierungswege

Security im Betrieb

Architektur bleibt nur sicher, wenn Änderungen kontrolliert erfolgen. Ausnahmen, neue Dienste, Firewall-Freigaben und administrative Wege müssen daher regelmäßig nachvollzogen werden.

  • Dokumentierte Ausnahmen
  • Review sicherheitsrelevanter Änderungen
  • Kontrollierte neue Freigaben
  • Betriebs- und Notfallzugänge
  • Troubleshooting ohne dauerhafte Sicherheitsausnahmen
Security-Prinzipien

Sicherheit muss in der Architektur erkennbar bleiben.

Angriffsfläche reduzieren

Nur notwendige Dienste, Ports und Zugänge werden bereitgestellt. Weniger exponierte Komponenten bedeuten weniger unnötige Angriffsmöglichkeiten.

Least Privilege praktisch anwenden

Netze, Dienste und Administratoren erhalten nur die Zugriffe, die für ihre Aufgabe erforderlich sind.

Sichtbarkeit schaffen

Monitoring und zentrale Logs machen technische Veränderungen, Fehler und sicherheitsrelevante Ereignisse nachvollziehbar.

Vorgehen

Von der Ausgangslage zum kontrollierten Betrieb.

01 · SchutzbedarfSysteme, Datenflüsse, Administrationswege und relevante Risiken erfassen.
02 · SicherheitsarchitekturZonen, Policies, VPN, Hardening, Logging und erlaubte Kommunikation definieren.
03 · Umsetzung & PrüfungKontrollen implementieren, Konfigurationen prüfen und Abweichungen dokumentieren.
04 · Betrieb & ReviewÄnderungen, Findings, Logs und Ausnahmen dauerhaft nachvollziehbar halten.
Projekt besprechen

Technische Anforderungen und Sicherheitsrisiken gemeinsam einordnen.

Für eine erste Einschätzung reicht eine kurze Beschreibung der vorhandenen Umgebung, des Problems oder des geplanten Zielbilds.

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